Tina Lei

Der ultimative Leitfaden zum bezahlten Suchmaschinen-
marketing für MSP’s

paid search ads for msps

Sie möchten Ihr MSP-Marketing ausbauen und mehr darüber erfahren, wie Investitionen in bezahlte Suchanzeigen funktionieren? Dieser praktische Leitfaden ist für Sie.

Sie haben Ihre Website bereits für die Gewinnung von Leads optimiert? Sie haben die Preisstrategie Ihres Angebots angepasst, um die Profitabilität zu steigern und Sie haben sogar eine Direktversandkampagne und ihr Empfehlungsmarketing auf Vordermann gebracht — mit welchen anderen Marketingmaßnahmen könnten Sie Ihr Unternehmen auf die nächst höhere Ebene bringen?
Haben Sie bezahlte Suchanzeigen in Betracht gezogen? Bei vielen MSP’s ist die Antwort wahrscheinlich „nicht wirklich“. Aber in Wahrheit können Sie Ihre Marke durch bezahltes Suchmaschinenmarketing meilenweit vor Ihren Konkurrenten positionieren. Wenn es richtig gemacht wird, erhöht bezahltes Anzeigenmarketing Ihre Bekanntheit, erzeugt mehr Traffic für Ihre Internetseite und appelliert direkt an Suchmaschinenbenutzer, die bereit sind, für die richtigen Lösungen auch entsprechend Geld auszugeben.

Wie genau funktioniert also bezahltes Suchmaschinenmarketing? Warum sollten Sie sich darum kümmern, wie viel wird es Sie kosten, und vor allem: Wie kann Ihr Unternehmen endlich anfangen alle Vorteile zu nutzen?

Lassen Sie uns, ohne weitere Vorreden, alle diese Fragen beantworten.

Wie funktioniert bezahltes Suchmaschinenmarketing?

Bezahlte Suche ist eine Form des digitalen Marketings, bei der Suchmaschinen wie Google, Bing, Yahoo usw. es Unternehmen ermöglichen, Werbung auf ihren Suchmaschinen-Ergebnisseiten (SERPs) anzuzeigen.

Oft spricht man bei bezahltem Suchmarketing auch von Klickvergütung (pay-per-click), da Unternehmen nur dann bezahlen müssen, wenn eine Person Ihre Anzeigen anklickt.

Das funktioniert, indem ein Unternehmen den höchsten Preis („maximum bid“) wählt, den es bereit ist, für einen Klick auf Suchbegriffe (oder „Keywords“) zu zahlen, die sich auf seine Dienstleistungen beziehen. Für einen MSP können dies „IT-Dienstleister“, „wie man einen Server einrichtet“ usw. sein.

Im folgenden Beispiel von WordStream hatte jemand auf Google nach “candlesticks” (Kerzenständer) gesucht. Die Unternehmen, deren Anzeigen wir unten sehen können, trafen genau das richtige Verhältnis zwischen Preisangebot und relevanten, qualitativ hochwertigen Anzeigen.

Ja, es gibt eine Unmenge von digitalen Marketing-Tricks und -Methoden, aber hier ist der Grund, warum wir denken, dass große wie kleine MSP‘s nicht davor zurückschrecken sollten, bezahltes Suchmaschinenmarketing in Betracht zu ziehen:

Bezahltes Suchmaschinenmarketing ist einer der messbarsten, anpassbarsten und daher effizienten Marketingkanäle.

Denn sobald Sie Ihre Gebote festgelegt und die entsprechenden Anzeigen erstellt haben, erledigen die Suchmaschinen-Werbeplattformen den Rest (zum größten Teil).

Und wenn es um die Umsatzsteigerung geht, kann die bezahlte Suche sogar noch wirkungsvoller sein, als Methoden zur Suchmaschinenoptimierung (SEO), die darauf abzielen, Besucher auf eine Website organisch (sprich: ohne zu bezahlen) zu ziehen. Der Grund ist, dass sie Leads direkt zu einer für Conversions optimierten Landingpage führt (Conversion ist dabei der nächste Schritt, den Sie sich von dem entsprechenden Besucher erhoffen, sei es das Ausfüllen eines Kontaktformulars, der Anruf einer Hotline oder das Buchen eines Services). Die bezahlte Suche kann sogar den organischen Traffic ergänzen, indem sie Gelegenheitssuchende auf Ihre Angebote aufmerksam macht und sie ermutigt, sich weiter zu informieren.

Sind Sie daran interessiert, mehr über bezahltes Suchmaschinenmarketing zu erfahren? Super, wir haben Lust Ihnen mehr zu zeigen! Aber zuerst sollten wir sicherstellen, dass es auch das Richtige für Ihr MSP-Unternehmen ist.

Sollten Sie versuchen, Ihr MSP-Unternehmen mit bezahlten Suchanzeigen zu vermarkten?

Sie sind nicht sicher, ob sich bezahltes Suchmaschinenmarketing für Sie lohnt? Damit sind Sie nicht allein. Tatsächlich verwerfen viele MSP‘s die Idee von vornherein, ohne die Möglichkeiten wirklich durchdacht zu haben.

Die Investition in bezahltes Suchmaschinenmarketing ist keineswegs ein Allheilmittel, aber wir empfehlen es dann auszuprobieren, wenn:

  • Sie auf Ihrer MSP-Internetseite die Möglichkeit haben Landingpages zu erzeugen, die direkt für den Verkauf optimiert sind, die aber nur durch Suchmaschinenoptimierung nicht oft genug angesteuert werden
  • Sie einen gut funktionierenden Verkaufsprozess etabliert haben, der verlässlich in der Lage ist, aus neuen Leads, neue Kunden zu machen
  • Sie Ihr Unternehmen schnell vergrößern und etwas Geld für das Wachstum ausgeben möchten (wie viel Geld Sie ausgeben sollten, erfahren Sie weiter unten)
  • Sie Ergebnisse brauchen und zwar schnell, direkt und am liebsten sofort
  • Sie testen möchten, ob Neuerungen bei Firmensitz, Demografie oder Service, etc. sich positiv auf Ihr Geschäft auswirken würden

Natürlich gibt es da noch den entscheidenden Faktor, den jedes Unternehmen vor dem Einstieg in einen neuen Marketingkanal berücksichtigen muss: den Preis.

Wie viel wird mich das bezahlte Suchmaschinenmarketing kosten?

Es gibt eine Menge Variablen zu berücksichtigen. Im Allgemeinen sollten Sie, je nachdem wie hoch die Klickvergütung in der IT-Dienstleistungsbranche derzeit ist, wahrscheinlich ein Minimum von 1.800 Euro beiseitelegen, um einen sinnvollen ersten Testlauf mit bezahlten Suchanzeigen zu starten.

Selbst dieser Betrag kann, je nach den Keywords auf die Sie bieten, schnell aufgebraucht werden. Seien Sie nicht überrascht, wenn Sie sehen, dass einige der umkämpftesten Keywords im Zusammenspiel mit dem IT-Support 100 Dollar pro Klick kosten. Bevor Sie direkt einen Preis-Schock bekommen, denken Sie daran, was Sie verdienen können, wenn Sie nur einen neuen Kunden an Land ziehen. Wie MSP Marketing-Experte Nate Freedman in “Channel Futures” erklärt, Die bezahlte Suche ist ein Zahlenspiel, und alles läuft auf ein bestimmtes Verhältnis hinaus: Ihre Kundenakquisitionskosten (engl. CAC – Customer acquisiotion cost) im Vergleich zu den durchschnittlichen, lebenslangen Einnahmen durch die Neukunden (engl. CLTV – Customer Lifetime Value).

“ Stellen Sie sich das so vor: 100 Dollar sind 100 Dollar, aber was bekommen Sie für dieses Geld? Zahlen Sie 100 Dollar pro Klick für 10 Klicks, um einen Kunden zu gewinnen, der Ihnen im Laufe Ihrer Geschäftsbeziehung 300 Dollar generiert? Dann zahlen Sie 1000 Dollar, um 300 Dollar zu verdienen – kaum ein Grund zum Jubeln. Oder zahlen Sie 100 Dollar pro Klick für 10 Klicks und gewinnen fünf Kunden, die im Laufe der Zeit jeweils 350 Dollar Umsatz bringen? Wenn ja, zahlen Sie 1000 Dollar, um 1750 Dollar zu verdienen – oder einen langfristigen Gewinn von etwa 750 Dollar.”

Es gilt als allgemein anerkannte Regel, dass Ihr CAC:CLTV-Verhältnis mindestens 1:3 betragen sollte, d.h. Sie sollten mindestens das Dreifache des Betrags zurückerhalten, den Sie für die Akquisition jedes neuen Kunden bezahlen.

Mit diesem Richtwert im Hinterkopf können Sie die Kosten für Keywords und alle zusätzlich mit einem Verkaufsabschluss verbundenen Kosten betrachten und entscheiden, was für Sie ein akzeptabler Betrag ist und was nicht.

Beachten Sie, dass Ihre Fähigkeit einen Kunden zu überzeugen und den Verkauf abzuschließen, große Auswirkungen darauf haben wird, wie kosteneffektiv die Bemühungen zur Lead-Generierung sind. Bevor Sie also einen Pfennig für bezahltes Suchmaschinenmarketing ausgeben, sollten Sie sicherstellen, dass Sie einen bewährten, belastbaren Verkaufsprozess etabliert haben.

Natürlich gibt es auch die Frage, ob sich Outsourcing lohnt. Sie können eine Agentur oder einen Spezialisten damit beauftragen, bezahlte Suchanzeigenkampagnen für Sie zu starten und zu verwalten, aber bedenken Sie, dass diese in der Regel einen hohen Stundensatz oder sogar einen Prozentsatz Ihres Werbebudgets verlangen. Diese teure Option ist wahrscheinlich am besten für MSP’s geeignet, die weniger Zeit, aber dafür mehr Geld zur Verfügung haben. Wenn Sie zum Ausprobieren erstmal klein anfangen wollen, sollten Sie das Ganze vielleicht besser im eigenen Unternehmen testen.

Fühlen Sie sich jetzt informiert und sind bereit loszulegen mit der bezahlten Suche? Dann nichts wie los.

Wie Sie mit bezahltem Suchmaschinenmarketing beginnen können

Egal, ob Sie gerade erst mit Ihrer bezahlten Suchmaschinenkampagne beginnen, ob Sie bereit sind durch Experimentieren bessere Ergebnisse zu erreichen, oder ob Sie bereits von der bezahlten Suche profitieren und Sie für einige fortgeschrittene Strategien bereit sind – dieser Leitfaden enthält alles, was Sie brauchen.

Starten: Mit Schwung ins bezahlte Suchmaschinenmarketing

Eins nach dem Anderen. Zuerst müssen Sie eine Website oder zumindest eine Landingpage haben, auf die Ihre Anzeigen verlinken.

Diese Zielseite sollte durch einen Aufruf zum Handeln (Call to Action) optimiert werden, z.B. durch ein Formular, mit dem Sie die wichtigsten Informationen erfassen, die Sie benötigen, um mit dem Lead Kontakt aufzunehmen und die Kommunikation fortzusetzen.

Sie geben Geld für jeden einzelnen Klick auf Ihre Website oder Landingpage aus, also stellen Sie sicher, dass Sie so viel aus dieser Investition machen wie möglich. Für Tipps zur Optimierung von Landingpages, lesen Sie diese praktische Anleitung von Unbounce.

Bereiten Sie als Nächstes eine Liste der Keywords vor, auf die Sie bieten möchten. Am besten fangen Sie mit einem Brainstorming allgemeiner Phrasen an, nach denen Ihre potenziellen Kunden suchen könnten.

Für einen tieferen Einblick verwenden Sie ein Tool zur Keyword-Recherche (Google wird Dutzende von Optionen anbieten), um neue Keywords zu generieren, an die Sie vielleicht noch nicht gedacht haben. Als Grundlage dienen die Phrasen, die Sie sich bereits im Brainstorming erarbeitet haben. Google’s Keyword-Planer ist ein Werkzeug, das über die reine Ideenfindung hinausgeht und Ihnen Schätzungen zu den Kosten von Klicks, in dem geografischen Gebiet liefert, in dem Sie werben möchten.

Das folgende Bild zeigt unsere Ergebnisse, als wir den Keyword-Planer nutzten, um Schlüsselbegriffe zum Thema „IT Service Provider“ in der Region San Francisco zu identifizieren.

Nachdem Sie Ihre Suchbegriffe ausgewählt haben, müssen Sie festlegen, was Sie bereit sind pro Suchbegriff und pro Tag zu bieten. Das ist der letzte Schritt, bevor Sie mit Ihrer bezahlten Suchkampagne durchstarten können.

Dazu bestimmen Sie, was Ihnen die ein Klick auf die Anzeigen zu einzelnen Suchbegriffen wert ist, wobei Sie das CAC:CLTV-Verhältnis von 1:3 berücksichtigen sollten.

Insbesondere wenn Sie ein begrenztes Budget haben, empfehlen wir Ihnen, Ihre Ausgaben für Keywords mit der höchsten Relevanz und/oder Kaufabsicht zu priorisieren. Stellen Sie außerdem sicher, dass Ihr Angebot ausschließlich für “genau passende Übereinstimmungen” gilt. Das bedeutet, dass Ihre Anzeigen nur bei Suchen ausgeliefert werden, die genau den Keywords entsprechen, auf die Sie geboten haben, oder diesen sehr ähnlich sind. Diese Taktik wird zwar insgesamt weniger Traffic erzeugen, aber jeder Klick wird mit Sicherheit von jemandem kommen, der aktiv nach den von Ihnen angebotenen Diensten sucht – und daher eher zur Conversion, also zum Beispiel dem Ausfüllen eines Kontaktformulars, führen wird.

Eine weitere Möglichkeit Ihr Budget zu strecken besteht darin, Ihre Gebote ortsbezogen zu machen. Fühlen Sie sich frei Ihren Standort zu wählen, oder einfach die Orte, die Sie gerne bedienen möchten. Um sicherzustellen, dass Sie bei Ihrem idealen Publikum werben und das meiste für Ihr Geld bekommen, können Sie den Ort sogar auf einzelne Postleitzahlen eingrenzen.

Wenn Sie in der Lage sind diese Taktiken umzusetzen, um eine bezahlte Suchmaschinenkampagne zu erschwinglichen Preisen durchzuführen, dann empfehlen wir Unternehmen in Europa
mit Google Ads anzufangen und die Vorteile der Coupons für Neukunden zu nutzen.

Experimentieren: Verschiedene Szenarien durchspielen, um das bezahlte Suchmaschinenmarketing aufs nächste Level zu heben

Wenn Ihr Programm für bezahlte Suchanzeigen läuft, haben Sie sich die Flexibilität erarbeitet, sich ein wenig mehr Zeit zu nehmen und etwas mehr Geld auszugeben, um mehr über Ihre Zielgruppe zu erfahren und Ihre Ergebnisse zu verbessern.

Im Klartext: Es ist Zeit für Experimente!

Fangen wir damit an, verschiedene auslösende Bedingen für Treffer festzulegen.

Mit der Option „passende Wortgruppe“ können Anzeigen ausgeliefert werden, wenn die Suche mit einem Keyword oder einer nahen Variation eines Keywords übereinstimmt, auch wenn es zusätzliche Wörter davor oder danach enthält.

Mit der Option „passende Wortgruppe“ für das Keyword „IT-Service-Provider“ würde Ihre Anzeige zum Beispiel bei der Suche nach „bester IT-Service-Provider“, „IT-Service-Provider-Preisgestaltung“, „lokaler IT-Service-Provider“ usw. ausgegeben werden.

Dadurch erhalten Sie eine größere Anzahl von Klicks, was Ihnen auch einen Einblick in genau das gibt, was die Leute suchen. Das hilft Ihnen dabei, Keyword-Ideen zu generieren, auf die Sie vielleicht nicht von sich aus gekommen sind.

Wir empfehlen, weniger auf Keywords zu bieten, sobald diese für Ihr Unternehmen nicht mehr so relevant sind. Wenn Sie jedoch über das Budget verfügen, schließen Sie diese nie ganz aus, denn sie können Ihnen helfen, Kunden zu gewinnen, die Ihre Dienstleistungen suchen, ohne sich dessen überhaupt bewusst zu sein.

Während Sie jedoch mit Spielarten experimentieren, empfehlen wir, „weitgehend passende Keywords“ ganz zu vermeiden. Das ist als Standard-Match-Typ festgelegt und zeigt Anzeigen für Suchanfragen an, die alles von falsch geschriebenen Wörtern, Synonymen, Keywords und mehr enthalten. Es gibt einfach keine Möglichkeit, irrelevante Klicks zu begrenzen – für die Sie bezahlen werden!

Und während Sie mit Ihren Keyword-Optionen experimentieren, behalten Sie in der ersten Woche Ihre Kampagne im Auge, um sicherzustellen, dass Sie nicht völlig umsonst Geld ausgeben.

Weiter gehts: wenn Ihre Suchmaschinen-Werbeplattform Anzeigenerweiterungen erlaubt – nutzen Sie sie!

Lernen Sie alle möglichen Erweiterungsprogramme kennen, die Sie mit Ihrer Anzeige verbinden können und experimentieren Sie mit verschiedenen Kombinationen, um zu sehen, auf welche Suchanfragen sie reagieren.

Das folgende Beispiel zeigt eine Google-Anzeige für ein MSP-Unternehmen, die verschiedene Erweiterungen nutzt, von der Telefonnummer bis zum Standort. Diese Erweiterungen geben der Anzeige mehr Substanz und bieten einen wertvollen Kontext für den Suchenden.

Während die Experimente im Hintergrund laufen, lassen Sie uns fortfahren und eine kostensparende Organisationsmethode implementieren, indem wir Ihre Kampagnenstruktur in Ordnung bringen.

Gruppieren Sie Ihre Keywords in Anzeigengruppen und fassen Sie diese Gruppen zu Kampagnen zusammen. Die Praxis zeigt, dass es am besten ist, wenn Anzeigengruppen nur aus 2 oder 3 Keywords bestehen, die eng miteinander verbunden sind. Als nächstes gruppieren Sie ähnliche Anzeigengruppen zu einer einzigen Kampagne und legen das Tagesbudget fest.

Sobald Ihre bezahlten Suchmaschinenkampagnen auf diese Weise organisiert sind, können Sie sehen, wie gut jede einzelne Kampagne funktioniert und Ihre Ausgaben wirksamer kontrollieren.

Experimentierfreude und Organisation zahlen sich bereits aus? Dann lassen Sie uns mit den folgenden Strategien für Fortgeschrittene noch mehr erreichen.

Feintuning: Strategien für Fortgeschrittene, für die sich bezahlte Suchmaschinenanzeigen bereits bezahlt machen

Bisher haben wir uns lediglich um das Bewerben von kalten Leads gekümmert.

Das ändern wir jetzt mit dem Remarketing.

Remarketing, oder auch Retargeting, ermöglicht es Unternehmen, den Suchmaschinennutzern, die ihre Website oder Landingpage bereits besucht haben, weitere Anzeigen zu zeigen. Dadurch wird das Unternehmen bei diesem Personenkreis bekannter, was grundsätzlich Vertrauen schafft.
Und das funktioniert auch.

Benutzer von Suchmaschinen, die mittels Remarketing weitere Anzeigen erhalten, klicken mit zwei- bis dreimal höherer Wahrscheinlichkeit auf eine Anzeige, als dies bei kalten Leads der Fall ist.

Source: WordStream

Remarketing-Anzeigen können den Bekanntheitsgrad der Marke verdoppeln, oder sie können den Empfänger auf etwas spezielles hinweisen – Informationen über ein Produkt, an dem er vielleicht interessiert ist, einen einzigartigen Rabattcode usw.

Der einzige Nachteil ist, dass Remarketing in der Regel technische Kenntnisse und Zeit für die Einrichtung erfordert. Sie können sich entweder selbst einarbeiten oder eine der vielen Agenturen beauftragen, die Ihnen helfen können.

Source: PPC Protect

Zusätzlich zum Remarketing ist der A/B- oder „Split“-Test eine gute Möglichkeit, eine bereits reibungslos laufende, bezahlte Suchanzeigenkampagne weiter voranzutreiben.

Im Grunde ist ein A/B Test, der Vergleich zwischen zwei Versionen von etwas, um herauszufinden, welche davon bessere Ergebnisse liefert. Bei bezahlten Suchanzeigen für MSP-Unternehmen, könnte man zum Beispiel verschiedene Zielgruppen, Keywords, Landingpages usw. miteinander vergleichen. Ein A/B Test sollte immer nur eine einzige Veränderung messen und regelmäßig durchgeführt werden, damit er die größtmögliche Aussagekraft entfaltet.
Da immer mehr MSP‘s online gehen, wird bezahltes Suchmaschinenmarketing wahrscheinlich teurer und umkämpfter werden. Hinzu kommt, dass sich die angesprochene Zielgruppe ändert – vielleicht schneller als je zuvor. Mit A/B-Tests können Sie sicherstellen, dass Sie die beste Rendite aus Ihrer Pay-per-Click-Investition erzielen.

Im folgenden Beispiel sehen Sie, wie Sie mit der Google Ads-Funktion „Drafts & experiments“ (Entwürfe und Experimente) auf einfache Weise einen Prozentsatz Ihres Budgets für das Ausprobieren verschiedener Kampagnen verwenden können.

Source: WebsiteOptimization.com

Realistischerweise wird selbst das klügste MSP-Unternehmen nicht in der Lage sein, täglich mit innovativen Marketingideen aufwarten zu können und nicht jede Kampagne wird von Anfang an direkt ins Schwarze treffen. Deshalb sind A/B-Tests so wichtig. Sie geben Ihnen die Möglichkeit, die Effektivität Ihrer bezahlten Suchmaschinenkampagne automatisch und schrittweise zu verbessern, ohne viel Geld für Fehler oder Gehälter zu verschwenden.

Sie finden leider nicht genügend Zeit, um sich auf bezahltes Suchmaschinenmarketing zu konzentrieren?

Wir können Ihnen zwar eine absolut geniale Anleitung für die Erstellung einer bezahlten Suchanzeigenkampagne für Ihr MSP-Unternehmen schreiben, aber wir können Sie natürlich nicht zwingen, sich die notwenige Zeit zu nehmen, um diese und andere wirkungsvolle Marketingstrategien umzusetzen.

Falls Sie zu beschäftigt sind, mit dem Alltagsgeschäft in Ihrem Unternehmen, so dass Sie keine Zeit finden, sich um andere Aspekte Ihres Geschäfts zu kümmern, dann sollten Sie sich das Leben mit NinjaRMM einfacher machen, dem bestbewerteten RMM auf G2 Crowd. Testen Sie uns heute noch kostenlos!